Nachbarschaftsprojekt "Vokabular des Miteinanders"

Übereinander, untereinander, nebeneinander, miteinander? Wie leben wir eigentlich in der Nachbarschaft miteinander? Schon mal Gedanken darüber gemacht? Und: Wie wollen wir miteinander leben? Was schätze ich besonders an Nachbarschaft? Was vermisse ich? Was tue ich - BewohnerIn dieses wunderbaren Stadtteils - selbst dafür?

Unsere Nachbarschaft – das Französische Viertel, der Wennfelder Garten, die Wagenburgen und das Drei-Höfe-Quartier – ist vielfältig und einmalig. Sie hat verschiedene Sprachen, verschiedene Vorlieben, verschiedene Lebenszusammenhänge: ein Experimentierfeld zum Reden, Verstehen und gemeinsam Handeln. Denn Nachbarschaft lebt von Begegnungen - freiwillig, neugierig und freudig.

Um gemeinsame Nenner für Nachbarschaft und Miteinander zu finden, haben wir das Nachbarschaftsprojekt "Vokabular des Miteinanders" in´s Leben gerufen. Das dreijährige Projekt wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Programm „Vielfalt gefällt - Orte des Miteinanders“ gefördert. Partner sind: Bürgertreff NaSe, Stadtmuseum Tübingen, Maison Mondiale/Arbeitskreis Flüchtlingshilfe im Französischen Viertel, Stiftung Weltethos, Raban Buchcafé, Playback-Theater Tübingen, Freundeskreis Mensch und Einzelpersonen.

@ Vokabular des Miteinanders: Du hast Fragen, Wünsche, Ideen? Willst mitwirken, intiieren, verändern? Dann schreibe uns an vokabular-des-miteinanders@werkstadthaus.de

Angebote und Texte

Nachbarschaftlich Geschichten - Ma'amoul

Ma'amoul von Najwa El-Saghir / Libanon Jedes Jahr vor Ostern holen Frauen im Libanon ihre Rezepte aus der Schublade und bereiten sich für eine besondere Backaktion vor. Es werden Ma'amoul Kekse gebacken. Ein Ma'amoul ist ein...[mehr]


Nachbarschaftliche Geschichten (Mitmachaktion)

In der Südstadt leben wir in einer sehr bunten Nachbarschaft. Wir sprechen viele Sprachen, tragen unterschiedliche Kleidungen, kochen vielfältige Speisen und begrüßen uns in unterschiedlichen Ritualen.Wir starten hier auf der...[mehr]


Kostenfreie Hallo-Päckle für Deine neuen Nachbar*innen - zum Abholen

Liebe Südstadt-Nachbar*innen,mit der ersten Frühlingswärme sind die ersten 100 Hallo-Päckle fertig und ab sofort in sieben Abholstationen in der Südstadt erhältlich! Das Hallo-Päckle ist ein ganz besonderes, analoges, selbst...[mehr]


Mitfahrbank - Ideen gesucht!

Das Thema Parken ist im Französischen Viertel von Anfang an ein emotionales Thema. Deshalb hatte sich eine Gruppe von engagierten Nachbar*innen des Themas vor gut 1,5 Jahren angenommen. Daraus sind viele Ideen entstanden und eine...[mehr]


Vokabular des Miteinanders - Eine kritische Zwischenbilanz

Vokabular des Miteinanders Eine kritische Zwischenbilanzvon Seddik BiboucheDie Losung Miteinander bei dem Projekt Vokabular des Miteinanders galt selbstredend von Anfang an für alle Bewohner*innen der vier Quartiere „Wennfelder...[mehr]


Auswertung der Umfrage zur Parksituation

In der dritten Ausgabe der Stadtteilzeitung "Miteinander" haben wir eine kleine Umfrage beigelegt um die Parksituation hier im Viertel genauer analysieren zu können. Anbei ist die Auswertung zu finden. Auswertung...[mehr]


Design-Thinking Workshop - Erste Ergebnisse und Ausblick

Am 10.02.2018 hat sich wieder eine Gruppe im Werkstadthaus getroffen. Nachdem wir die Ideen der letzten Treffen aufgegriffen und sortiert hatten, machten wir uns daran, den „niederschwelligsten“ Aspekt für Mobilität umzusetzen....[mehr]


Parken im Glück - Ein Text von Krishna-Sarah Helmle

Parken im Glück von Krishna-Sara Helmle Seifenblase geplatzt Diesen Sommer kam mal wieder ein Journalist ins Französische Viertel. Er erweckte den Eindruck, dass er es besser machen wolle als der Schreiberling vom Spiegel, der...[mehr]


Aktuelles

Drei-Höfe-Quartier im Rückblick (aus MITEINANDER 6/2018)

Vom Problem- zum Vorzeigequartier ist das Erste, was meistens einfällt, wenn es um das Drei-Höfe-Quartier geht. Eine weitere Erfolgsgeschichte der Tübinger Stadtplanung. Vom sogenannten „sozialen Brennpunkt“ hin zum zukunftsweisenden Modell eines modernen Integrationskonzepts in einem mutigen urbanen Entwicklungsprozess. Für die detaillierte Beschreibung der Entwicklung des Quartiers
empfehlen wir wärmstens den überragenden Bericht des Begleitkreises „Städtebauliche und soziale Entwicklung in der Stuttgarter Straße 2001-2015“. Der Bericht ist klar, differenziert und vor allem sehr ausgeglichen. Die Probleme werden benannt, die verschiedene Schritte und die gemachten Fehler genau beschrieben. Insgesamt wird die Entwicklung positiv betrachtet. Fast alle Ziele wurden erreicht. Richtig gelungen sind die architektonische Gestaltung, die soziale Mischung, die Erhöhung der Wohnqualität, die Eigentumsbildung und vor allem das bessere Image des Viertels. Was allerdings in dem Bericht als mühsam und nur langfristig zu lösen beschrieben wird, ist genau das Hauptanliegen unseres Projektes: das Miteinander. So wird an verschiedenen Stellen des Berichts darauf hingewiesen, dass die Identifikation mit dem Viertel niedrig sei, dass die kulturellen Unterschiede der verschiedenen
Milieus nicht geringer geworden sind und die Vorstellungen vom Zusammenleben auseinanderklaffen.

Download Bericht des Begleitkreises

Stadtteilzeitung