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Im Sommer 1999 wurde der Verein "Werkstatt für Eigenarbeit e.V." gegründet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im werkstadthaus eine öffentliche Werkstatt als Nachbarschaftswerkstatt aufzubauen. Sie bietet Raum, Werkzeug, Material und Anleitung für handwerkliche, soziale und kulturelle Eigenarbeit.
"Eigenarbeit heißt selber machen statt kaufen, allein oder gemeinschaftlich etwas herstellen, reparieren oder organisieren. Eigenarbeit ist Tätigsein im eigenen Auftrag, nach eigenem Konzept, mit den eigenen Kräften und für sich selber." (anstiftung)
Auf 240 m² über 3 Etagen werden Profimaschinen in den jeweiligen Werkstattbereichen zur Verfügung gestellt und im werkstatt-café bleibt Zeit zum Ausruhen, Zuschauen oder nette Leute kennen lernen.
Vorbild für die werkstatt ist das Haus der Eigenarbeit (HEi) in München, das mit Mitteln der anstiftung 1987 realisiert wurde. Wie begleitende Studien zeigen, liegt der Wert der NutzerInnen weniger in dem Produkt, als in der Tätigkeit selbst. Sie vermittelt Selbstwert, Autonomie, fördert Kreativität und Eigeninitiative, ermöglicht Austausch und Begegnung.
die werkstatt soll neben der Eigenarbeit eine wichtige Funktion für den Stadtteil als Treffpunkt, Kommunikationsort, Pausenraum, Beratungsraum, Veranstaltungsort... haben.
Sie trägt bei zur Entwicklung von Nachbarschaftsbeziehungen und Stadtteil-Identität.
Sowohl Interessenten an der Werkstatt als auch Nutzer, Ideengeber oder Anbieter von Kursen, Workshops, Seminaren oder handwerklichem Know-how können sich hier engagieren oder finden Räume für ihre Bedürfnisse. Regelmäßige Treffen koordinieren das Werkstatt-Leben.
Die Finanzierung der Werkstatträume erfolgt durch eine Investorengemeinschaft. Die Einrichtung, Werkzeuge, Anschaffung und Unterhaltung der Maschinen und die sonstigen laufenden Kosten werden durch Nutzungsgebühren, Spenden, Sponsoren und Stiftungsmittel gedeckt.
Mehr Informationen zu Verein und Werkstatt gibt es unter:
Tel: 07071-53 81 69
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