19.-24.6.17: Tübinger Woche für Suffizienz

Täglich erreichen uns Nachrichten von Umweltkrisen und Kriegen, unser westlicher Lebensstil frisst global die Zukunft nachfolgender Generationen. Wir finden: Es ist höchste Zeit für einen Perspektivenwechsel und laden herzlich zur 1. Tübinger Woche für Suffizienz ein. Suffi...was? Suffizienz bedeutet so viel wie 'genug sein': Was brauchen wir wirklich für ein gutes Leben? Macht immer mehr Konsum eigentlich immer glücklicher?

Wir möchten dieses westliche Wohlstandsmodell kritisch hinterfragen, seine Auswirkungen auf die Lebensbedingungen im globalen Süden aufzeigen und alternative Konzepte für ein "Gutes (Zusammen-)Leben" entwerfen. Beim "Markt des Guten Lebens" kann jede*r entdecken, wie vielfältig Tübinger Initiativen bereits für eine bessere Zukunft aktiv sind.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Wir freuen uns aber über eine kleine Spende zur Deckung der entstandenen Kosten (Werbung, Infrastruktur, etc.).

Die "Tübinger Woche für Suffizienz" ist ein Kooperationsprojekt von: Werkstadthaus, FIAN Tübingen, Klimagarten, Pensamiento Latinoamericano und der Initiative Colibri. In Zusammenarbeit mit: Club Voltaire. Unterstützt von: Eine Welt Regionalpromotor Stuttgart, der Stadt Tübingen und dem evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienst.

Die nächsten Termine

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Veranstaltungen

19. Juni | Wohlstandstribunal: Das westliche Wohlstandsmodell auf der Anklagebank

Unsere Lebensweise und unser bisheriges Wohlstandsmodell stehen vor Gericht: Was hat zu den multiplen, globalen Krisen geführt? Wer hat von "unserer Entwicklung" profitiert und wer hat dafür bezahlt? Zeug*innen aus den...[mehr]


20. Juni | Film: Der Fall Mubende und der bittere Geschmack der Vertreibung

In zahlreichen Ländern des Südens aber auch in Osteuropa wird Land an private Investoren/Staaten ohne Zustimmung der Bewohner*innen des Landes verpachtet oder verkauft. In Uganda führte Landgrabbing 2001 dazu, dass die ugandische...[mehr]


21. Juni | Vortrag: Suffizienz - Utopien eines zukünftigen Lebens in der Stadt

Suffizienz (lat. sufficere - genug sein) wird oft mit Verzicht verwechselt, weil Bedürfnisse hinterfragt werden. In seinem Vortrag zeigt Jobst Kraus, dass die Frage nach der Suffizienz einen Perspektivenwechsel fordert -...[mehr]


22. Juni | Workshop "Buen Vivir & Suffizienz"

Was heißt "Gutes Leben"? Worin liegt der Ursprung des indigenen Konzepts des "Buen Vivir"? Was hat es mit deinem Leben zu tun? Dieser Workshop lädt dazu einn, dem indigenen Entwurf für ein gutes Zusammenleben...[mehr]


24. Juni | Markt des Guten Lebens: Infostände, Kleidertauschbörse, Musik und mehr

Groß und Klein sind zum Kunterbunten Treiben rund um´s Werkstadthaus eingeladen: Infostände von lokalen Initiativen, die die Konsumgesellschaft hinterfragen und Alternativen aufzeigen: Cradle to Cradle, Essbare Stadt,...[mehr]


19.-24. Juni | Ausstellung Ressourcengerechtigkeit

Während der "Tübinger Woche für Suffizienz" wird im Werkstadthaus eine kleine Ausstellung von INKOTA zu Ressourcengerechtigkeit zu sehen sein. Sie ist zu den normalen Öffnungszeiten sowie natürlich auch zu den...[mehr]


Aktuelles

Die Krisen sind bekannt - neben uns die Sintflut - während hierzulande alles beim Alten bleibt? "Es ist so gut wie unmöglich, jemanden zu wecken, der sich schlafend stellt", lautet auch ein afrikanisches Sprichwort... Bei seinem Suffizienz-Vortrag am 21. Juni forderte Jobst Kraus ganzheitliche Visionen, zivilgesellschaftliches Engagement und politische Veränderungen um einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer "Ökonomie und Kultur des Genug" voranzutreiben. Über 40 ZuhörerInnen waren in´s Werkstadthaus gekommen. Für Interessierte zum Weiterlesen: Inputs Suffizienz (Jobst Kraus)  Stuttgart 2030 (Jobst Kraus)

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Es geht los: Zur Eröffnung der "Tübinger Woche für Suffizienz" haben sich trotz heißem Wetter um die 30 Menschen im Club Voltaire eingefunden. Die ZuhörerInnen lauschten beim "Wohlstandstribunal" den eindringlichen Zeugenaussagen von Harald Petermann (FIAN Tübingen), Kinga Rudersdorf (Kampagne Saubere Kleidung) und Michelle Pérez (BtE-Referentin, Kolumbien) über die globalen Auswirkungen des westlichen Konsums.

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Die Flyer sind gedruckt - wer kennt Initiativen, Veranstaltungen und Orte um dort Flyer auszulegen? Bitte mailt uns (oder holt selbst Flyer im Werkstadthaus ab).

Hier der Flyer zum Downloaden und Weiterleiten an deine FreundInnen!