Nachbarschaftsprojekt "Vokabular des Miteinanders"

Übereinander, untereinander, nebeneinander, miteinander? Wie leben wir eigentlich in der Nachbarschaft miteinander? Schon mal Gedanken darüber gemacht? Und: Wie wollen wir miteinander leben? Was schätze ich besonders an Nachbarschaft? Was vermisse ich? Was tue ich - BewohnerIn dieses wunderbaren Stadtteils - selbst dafür?

Unsere Nachbarschaft – das Französische Viertel, der Wennfelder Garten, die Wagenburgen und das Drei-Höfe-Quartier – ist vielfältig und einmalig. Sie hat verschiedene Sprachen, verschiedene Vorlieben, verschiedene Lebenszusammenhänge: ein Experimentierfeld zum Reden, Verstehen und gemeinsam Handeln. Denn Nachbarschaft lebt von Begegnungen - freiwillig, neugierig und freudig.

Um gemeinsame Nenner für Nachbarschaft und Miteinander zu finden, haben wir das Nachbarschaftsprojekt "Vokabular des Miteinanders" in´s Leben gerufen. Das dreijährige Projekt wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Programm „Vielfalt gefällt - Orte des Miteinanders“ gefördert. Partner sind: Bürgertreff NaSe, Stadtmuseum Tübingen, Maison Mondiale/Arbeitskreis Flüchtlingshilfe im Französischen Viertel, Stiftung Weltethos, Raban Buchcafé, Playback-Theater Tübingen, Freundeskreis Mensch und Einzelpersonen.

@ Vokabular des Miteinanders: Du hast Fragen, Wünsche, Ideen? Willst mitwirken, intiieren, verändern? Dann schreibe uns an vokabular-des-miteinanders@werkstadthaus.de

Angebote und Texte

Siebdruckworkshop zur Gestaltung der Hallo-Päckle

Zum Bedrucken der Geschirrtücher, die als Verpackung für unsere Hallo-Päckle (Begrüßungspäckchen für neue Bewohner*innen der Südstadt) verwendet werden, bieten wir zwei spannende Sieddruck-Workshops an. Künstler Christoph und...[mehr]


Vokabular des Miteinanders - Eine kritische Zwischenbilanz

Vokabular des Miteinanders Eine kritische Zwischenbilanzvon Seddik BiboucheDie Losung Miteinander bei dem Projekt Vokabular des Miteinanders galt selbstredend von Anfang an für alle Bewohner*innen der vier Quartiere „Wennfelder...[mehr]


MITEINANDER - Die Stadtteilzeitung erscheint zum sechsten Mal

Neu, ab Freitag druckfrisch und bald in den Briefkästen - das neue MITEINANDER in der sechsten Ausgabe. Neben einem Résumée des bisherigen Projektverlaufes steht diesmal das Drei-Höfe-Quartier im Mittelpunkt. Viel Spaß beim...[mehr]


Auswertung der Umfrage zur Parksituation

In der dritten Ausgabe der Stadtteilzeitung "Miteinander" haben wir eine kleine Umfrage beigelegt um die Parksituation hier im Viertel genauer analysieren zu können. Anbei ist die Auswertung zu finden. Auswertung...[mehr]


Design-Thinking Workshop - Erste Ergebnisse und Ausblick

Am 10.02.2018 hat sich wieder eine Gruppe im Werkstadthaus getroffen. Nachdem wir die Ideen der letzten Treffen aufgegriffen und sortiert hatten, machten wir uns daran, den „niederschwelligsten“ Aspekt für Mobilität umzusetzen....[mehr]


Parken im Glück - Ein Text von Krishna-Sarah Helmle

Parken im Glück von Krishna-Sara Helmle Seifenblase geplatzt Diesen Sommer kam mal wieder ein Journalist ins Französische Viertel. Er erweckte den Eindruck, dass er es besser machen wolle als der Schreiberling vom Spiegel, der...[mehr]


Mitmach-NachbarInnen gesucht!

Das Nachbarschaftsprojekt möchte nach den ersten Auftaktveranstaltungen mit einer größeren Nachbar*innen-Gruppe gemeinsam den nächsten Schritt gehen: Konkrete Aktionen und Veranstaltungen in der Nachbarschaft auf die Beine...[mehr]


Aktuelles

Drei-Höfe-Quartier im Rückblick (aus MITEINANDER 6/2018)

Vom Problem- zum Vorzeigequartier ist das Erste, was meistens einfällt, wenn es um das Drei-Höfe-Quartier geht. Eine weitere Erfolgsgeschichte der Tübinger Stadtplanung. Vom sogenannten „sozialen Brennpunkt“ hin zum zukunftsweisenden Modell eines modernen Integrationskonzepts in einem mutigen urbanen Entwicklungsprozess. Für die detaillierte Beschreibung der Entwicklung des Quartiers
empfehlen wir wärmstens den überragenden Bericht des Begleitkreises „Städtebauliche und soziale Entwicklung in der Stuttgarter Straße 2001-2015“. Der Bericht ist klar, differenziert und vor allem sehr ausgeglichen. Die Probleme werden benannt, die verschiedene Schritte und die gemachten Fehler genau beschrieben. Insgesamt wird die Entwicklung positiv betrachtet. Fast alle Ziele wurden erreicht. Richtig gelungen sind die architektonische Gestaltung, die soziale Mischung, die Erhöhung der Wohnqualität, die Eigentumsbildung und vor allem das bessere Image des Viertels. Was allerdings in dem Bericht als mühsam und nur langfristig zu lösen beschrieben wird, ist genau das Hauptanliegen unseres Projektes: das Miteinander. So wird an verschiedenen Stellen des Berichts darauf hingewiesen, dass die Identifikation mit dem Viertel niedrig sei, dass die kulturellen Unterschiede der verschiedenen
Milieus nicht geringer geworden sind und die Vorstellungen vom Zusammenleben auseinanderklaffen.

Download Bericht des Begleitkreises

Stadtteilzeitung

Mit einer Auflage von 2.000 Stück wird "Miteinander" an die Haushalte verteilt. Die einzelnen Ausgaben gibt es hier zum Nachlesen.

Miteinander 06/2018 - hier lesen

Miteinander 05/2018 - hier lesen

Miteinander 04/2018 - hier lesen

Miteinander 03/2017 - hier lesen

Miteinander 02/2017 - hier lesen

Miteinander 01/2017 - hier lesen